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ingenhoven architects präsentiert seinen Beitrag zum Entwurf der zukünftigen WerkBundStadt Berlin am Spreebord

Anlässlich des Deutschen Werkbundtages 2016 präsentiert der Berliner Werkbund vom 23. bis 25. September 2016 die Planungen für die zukünftige WerkBundStadt, ein neues Wohnquartier in Berlin-Charlottenburg. ingenhoven architects ist eines von insgesamt 33 beteiligten Architekturbüros, die das Projekt seit 2015 gemeinschaftlich in enger Kooperation mit dem Bezirk, dem Senat, den Grundstückseigentümern, Nachbarn, mit Experten und Unternehmen entwickeln und gestalten. Die WerkBundStadt wird auf einem rund 29.000 Quadratmeter großen Areal eines ehemaligen Tanköllagers am Spreeufer entstehen. Insgesamt sind 1.100 Wohnungen geplant, davon etwa 330 mietpreisgebunden. Jedes beteiligte Architekturbüro wird ein Projekt realisieren. Der Gebäudeentwurf von ingenhoven architects wird im Rahmen des Werkbundtages in der begleitenden Ausstellung „WerkBundStadt Berlin“ auf dem künftigen Areal der WerkBundStadt präsentiert.

Haus 14, ingenhoven architects
Der Gebäudeentwurf von ingenhoven architects ist ein Beitrag zum urbanen Quartier der WerkBundStadt, – einer dichten, sozial und funktional gemischten Stadt zum Wohnen, Leben und Arbeiten – den das Architekturbüro mit einem übergeordneten Nachhaltigkeitskonzept verbindet.

Die gliedernden Elemente der Fassaden sind mit grünem Ziegel bekleidet. Das Material erinnert an die Backsteintradition in der Nachbarschaft, interpretiert den Werkstoff Ziegel jedoch gänzlich neu. Begrünte Balkone, Terrassen, Loggien oder Erker zwischen den Ziegelfeldern bilden geschützte Außenbereiche und vermitteln durch das räumliche Vor- und Zurückspringen der Elemente zwischen Wohn- und Stadtraum. Durch die Staffelung des Gebäudes nach Süden entstehen mehr Terrassen, die den Wohnungen direkt zugeordnet werden können. Außerdem erhält das Hochhaus im oberen Abschluss ein zurückgesetztes Staffelgeschoss mit intensiv begrünten Dachflächen.

Das Fassadenkonzept ist im Sinne der energetischen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit optimiert und sichert einen hohen Wohnkomfort. Fensteröffnungen sind in Teilen durch opake mit Holz bekleidete Elemente geschlossen. Es wird eine recyclierbare, modulare Tragstruktur in Fertigteilbauweise vorgeschlagen. Dies erlaubt funktionale und technische Veränderungen der Nutzungen im Lebenszyklus des Gebäudes und einfache Anpassungen an sich verändernde Wohnformen. Die Grundrisse bilden einen Mix unterschiedlicher Wohnungsgrößen, vom Appartement bis zur Maisonette-Wohnung. Dieser Mix beinhaltet auch Wohnungen, deren Mieten dem geförderten Wohnungsbau entsprechen.

Ein umfassend nachhaltiges Gebäudekonzept, welches ökologisch, ökonomisch und sozio-kulturell beispielhaft für eine neue Generation im Geschosswohnungsbau steht, bildet die Grundlage für den Gebäudeentwurf. „Mit unserem Beitrag zur WerkBundStadt haben wir ein nachhaltiges, zukunftsorientiertes und in vielfacher Hinsicht grünes Wohnhaus entworfen, das gemischtem Wohnen und unterschiedlichen Lebensformen Raum bietet“, so Christoph Ingenhoven. Neben supergreen® werden auch die Prinzipien des Cradle to Cradle® und Triple Zero® auf das Projekt angewendet. Eine Zertifizierung nach DGNB platin ist angestrebt.

 

Über ingenhoven architects
Seit der Gründung des Büros im Jahr 1985 gilt ingenhoven architects als Vorreiter einer innovativen, nachhaltigen und technologisch avancierten Architektur. Am Hauptsitz im Düsseldorfer Medienhafen arbeiten rund 90 Architekten, Zeichner und Modellbauer aus nahezu 20 Nationen. Das Büro setzt regelmäßig Maßstäbe und hat zahlreiche erste Preise bei internationalen Wettbewerben und eine Vielzahl an Auszeichnungen gewonnen. Unter dem Begriff supergreen® verfolgt ingenhoven architects ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept. Das Büro entwickelt und realisiert Projekte jeder Größe und Typologie in fast allen Regionen der Erde – alle entsprechend den jeweils höchsten Green-Building-Standards wie LEED, Green Star (Australien), BREEAM (GB), DGNB (Deutschland) und CASBEE (Japan). Mit Büros in der Schweiz, Österreich, Singapur und den USA ist ingenhoven architects auch international vertreten.

 

Ausstellung: „WerkBundStadt Berlin“, Quedlinburger Straße 11, 10589 Berlin, 29. September bis
27. November 2016, donnerstags bis sonntags von 16 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Publikation: „WerkBundStadt Berlin“, hrsg. vom Deutschen Werkbund, mit Texten u. a. von: Thorsten Dame, Benedikt Goebel, Albrecht Göschel, Claudia Kromrei, Michael Mönninger, Matthias Noell, Gerwin Zohlen, ISBN 978-3-86859-444-7

Credits Pressebild: © ingenhoven architects / Illustration: Alexander Schmitz, Düsseldorf

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